Aktuelles

Regelung für gentechnisch veränderte Mikroorganismen im Europaparlament

Die EU-Kommission will die Freisetzung gentechnisch veränderter Mikroorganismen in die Umwelt erleichtern. Am 24. März hat sie ihren Regelungsvorschlag den Ausschüssen für Umwelt und Gesundheit des Europäischen Parlaments vorgestellt. Es gab Zustimmung von liberalen, konservativen und rechten Parteien, während Vertreter:innen von Grünen und Linken den Vorschag stark kritisierten. Sie können sich dabei auf Stellungnahmen des Bundesamt für Naturschutz und von Testbiotech stützen.

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Großbritannien: Regierung treibt neue Gentechnik voran

Die britische Regierung will ihr Land zu einem Zentrum für neue gentechnische Verfahren in der Land- und Lebensmittelwirtschaft (NGT) ausbauen. Dafür investiert sie viele Millionen Euro in anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung. Die Zahl der Feldversuche steigt und eine NGT-Gerste ist als erste Pflanze nach der neuen Gesetzgebung für die Vermarktung als Viehfutter in England zugelassen worden. Doch noch steht eine Gerichtsentscheidung an.

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Neue Gentechnik: Länder wollen weniger Patente

Die Landwirtschaftsminister:innen der Bundesländer haben bei ihrer Konferenz vergangene Woche dafür votiert, die Biopatentrichtlinie der EU zu korrigieren. Sie soll künftig die Patentierung von Saatgut und Pflanzen beschränken, die mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) hergestellt wurden. Europaabgeordnete verschiedener Fraktionen wollen bei der zweiten Lesung zur geplanten NGT-Verordnung voraussichtlich im Mai einen entsprechenden Änderungsantrag ins Europäische Parlament einbringen.

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Teurer dank Gentechnik: Tomaten mit Popcornduft

Chinesische Wissenschaftler:innen haben Tomaten mit dem neuen gentechnischen Verfahren Crispr/Cas so verändert, dass sie nach Popcorn duften. In dem Land mit der weltweit größten Tomatenproduktion hofft man, dass sich solche Tomaten teurer verkaufen lassen. Denn es gibt keine natürlich gewachsene Tomate, die so riecht. Werden also eines Tages hochpreisige chinesische Popcorn-Tomaten den europäischen Markt überschwemmen?

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Forschende fordern neues Verständnis der Genetik

Viele Gentechniker:innen arbeiten nach dem klassischen Modell „ein Gen – ein Merkmal“, etwa wenn sie Pflanzen verändern. Eine internationale Autor:innengruppe fordert jetzt grundlegend umzudenken, da dieses Modell der komplexen Realität des Erbguts nicht gerecht werde. Denn viele Merkmale von Pflanzen oder Lebewesen entstehen aus dem Zusammenspiel zahlreicher Gene und werden zusätzlich durch Umwelt und genetischen Hintergrund geprägt.

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