Aktuelles

Teurer dank Gentechnik: Tomaten mit Popcornduft

Chinesische Wissenschaftler:innen haben Tomaten mit dem neuen gentechnischen Verfahren Crispr/Cas so verändert, dass sie nach Popcorn duften. In dem Land mit der weltweit größten Tomatenproduktion hofft man, dass sich solche Tomaten teurer verkaufen lassen. Denn es gibt keine natürlich gewachsene Tomate, die so riecht. Werden also eines Tages hochpreisige chinesische Popcorn-Tomaten den europäischen Markt überschwemmen?

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Forschende fordern neues Verständnis der Genetik

Viele Gentechniker:innen arbeiten nach dem klassischen Modell „ein Gen – ein Merkmal“, etwa wenn sie Pflanzen verändern. Eine internationale Autor:innengruppe fordert jetzt grundlegend umzudenken, da dieses Modell der komplexen Realität des Erbguts nicht gerecht werde. Denn viele Merkmale von Pflanzen oder Lebewesen entstehen aus dem Zusammenspiel zahlreicher Gene und werden zusätzlich durch Umwelt und genetischen Hintergrund geprägt.

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Neue Gentechnik: kaum Pflanzen auf dem Markt

Obwohl sie in Ländern wie den USA, Brasilien und Kanada seit Jahren ohne Zulassung angebaut werden können, gibt es kaum Planzen aus neuen gentechnischen Verfahren auf dem Markt. Dies zeigt eine Übersicht, die das Schweizer Bundesamt für Umwelt veröffentlichte. Sie erklärt auch, warum dies so ist.

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Glyphosat: Bayer hofft auf US-Gericht und Vergleich

Der Amerikaner John Durnell hatte Monsanto geglaubt, dass ihr Glyphosat-Spritzmittel Roundup ungefährlich sei. Ob der Konzern ihn vor Gesundheitsgefahren hätte warnen müssen, wird wohl im Juni das höchste Gericht der USA grundsätzlich entscheiden. Im Januar nahm der US Supreme Court einen Berufungsantrag der Bayer-Tochter an. Unter dem Druck des zu erwartenden Urteils schlossen Massenkläger vergangene Woche mit Bayer einen langfristigen Vergleich. Eine der wichtigsten Studien zur angeblichen Sicherheit von Glyphosat wurde unterdessen zurückgezogen.

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Gentechnik-Pflanzen: resistente Schädlinge fliegen weiter

Neuere Forschungsarbeiten aus Australien und den USA haben eine ungewollte Wirkung von Gentechnik-Pflanzen enthüllt, die insektengiftige Bt-Toxine produzieren: Bei den Nachkommen von Schädlingen, die diese Gifte überlebten und dadurch resistent wurden, veränderte sich ihre Flügelform. Damit können sie weiter fliegen und sich – und ihre Resistenzgene – schneller ausbreiten. Das kann dazu führen, dass mehr Insektengifte versprüht werden müssen.

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