Aktuelle Beiträge des Informationsdienst Gentechnik

Neue Gentechnik lässt sich immer besser nachweisen

Forschende in dem von der Europäischen Union geförderten Projekt Darwin haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich verschiedene Reislinien nachweisen lassen, deren Erbgut mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) verändert wurde. Inzwischen gelingt das zuverlässig für Proben, die nur Reis enthalten. Doch auch für Mischungen mit mehreren Zutaten arbeiten die Wissenschaftler:innen an Lösungen. Ob sich diese durchsetzen hängt von der EU-Kommission ab.

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England: Gentechnik-Banane auf dem Weg in die Läden

Die britische Firma Tropic Bioscience hat eine Gentechnik-Banane entwickelt, die nicht mehr braun wird, wenn sie aufgeschnitten länger liegenbleibt. In England wurde sie Ende September als „Präzisionszüchtung“ anerkannt und fällt damit nicht unter das dortige Gentechnikrecht. Trotzdem braucht sie noch eine Zulassung, bevor sie in Geschäften verkauft werden darf. In der Europäischen Union (EU) wird das mit der neuen Verordnung für Pflanzen aus neuer Gentechnik künftig nicht mehr nötig sein.

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Gentechnik-Pflanzen: Wie werden neue Regeln umgesetzt?

Die im Juni beschlossene EU-Verordnung über Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren (NGT-Verordnung) lässt viele Fragen offen. Ein wichtiger Punkt etwa ist, wie Behörden künftig prüfen sollen, ob eine NGT-Pflanze einer konventionell gezüchteten gleichwertig ist. Die EU-Kommission hat zu dieser und anderen Fragen jetzt die Öffentlichkeit befragt. Sie erhielt 301 Rückmeldungen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden sowie von Einzelpersonen, die die neue NGT-Verordnung teils scharf kritisierten.

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Deutsches Bündnis klagt gegen EU-Gentechnik-Verordnung

Acht deutsche Unternehmen und vier Verbände aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft klagen beim Europäischen Gericht gegen die im Juni verabschiedete europäische Verordnung über neue gentechnische Verfahren (NGT) bei Pflanzen. Sie sehen ihre wirtschaftliche Zukunft gefährdet, wenn künftig NGT-Pflanzen auf den Markt kommen, die nicht gekennzeichnet werden müssen und die ohne Schutz für die gentechnikfreie Lebens- und Futtermittelerzeugung angebaut werden dürfen. Klagegegner sind Europäisches Parlament und EU-Kommission.

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Trumps Darling: Steht Gentech-Kastanie bald im Wald?

US-Präsident Trump hatte bereits ein Zeichen gesetzt: Seit April wachsen zwei gentechnisch veränderte Esskastanien namens „Darling 54“ im President’s Park am Weißen Haus. Ende August erlaubte das US-Agrarministerium, diese Kastaniensorte ohne Auflagen in freier Natur zu pflanzen. Nun muss noch die US-Umweltbehörde EPA zustimmen. Selbst engagierte Retter:innen des bedrohten traditionellen US-Baums üben Kritik.

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