Aktuelles

Trilogabschluss zur neuen Gentechnik vertagt

UPDATE +++ Noch vor wenigen Tagen hatte sich der polnische Agrarminister zuversichtlich gezeigt, den Trilog über den Regelungsvorschlag der Kommission zu neuen gentechnischen Verfahren (NGT) bei Pflanzen am heutigen Montag erfolgreich abzuschließen. Doch dann wurde die Sitzung abgesagt, teilten zwei Abgeordnete des Europäischen Parlaments (EP) übereinstimmend mit. Die morgen beginnende dänische Ratspräsidentschaft will die offenen Streitpunkte bis Jahresende beilegen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) kündigte eine „sorgfältige Prüfung“ an.

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Indien stellt ersten Crispr-Reis vor

Indische Forschende haben zwei Sorten Reis vorgestellt, die sie mit dem neuen gentechnischen Verfahren (NGT) Crispr/Cas 9 hergestellt haben. Sie sollen höhere Erträge bringen und Klimastress besser aushalten. Gentechnik-Kritiker:innen verlangen Sicherheitstest und warnen vor Patentierungen.

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England: Neue Gentechnik ohne Kennzeichnung

Das britische Parlament hat die Durchführungsverordnung zu dem 2023 beschlossenen Gesetz über neue gentechnische Verfahren (NGT) verabschiedet. Damit ist klar, dass NGT-Pflanzen und daraus hergestellte Lebensmittel in England nicht gekennzeichnet werden müssen. Auch andere Detailregeln stießen bei Gentechnikkritiker:innen auf Vorbehalte.

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Bundesumweltminister für Gentechnik-Kennzeichnung

UPDATE +++ Das Bundesumweltministerium wird sich auch unter seinem neuen Amtschef Carsten Schneider (SPD) dafür einsetzen, dass Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren (NGT) gekennzeichnet werden müssen. Das schrieb eine Sprecherin dem Infodienst Gentechnik gestern auf Anfrage. Agrarminister Alois Rainer (CSU) hat sich zu der Frage noch nicht positioniert. Bei einer Bundestagsdebatte vergangene Woche wurde jedoch deutlich, dass es zwischen den Koalitionspartnern hier noch Meinungsverschiedenheiten gibt. Wird sich Deutschland im Trilog über neue Regeln für NGT-Pflanzen in Brüssel also weiter enthalten?

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USA erlauben die Vermarktung virusresistenter Schweine

Der britische Tierzuchtkonzern Genus darf in den USA Schweine vermarkten, die mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) gegen Viren resistent gemacht wurden. Das hat die US-Lebensmittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) Ende April beschlossen. Unklar ist, ob die Tiere die Atemwegserkrankung auch langfristig werden abwehren können. Denn das Virus ist sehr wandlungsfähig.

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