Zitate
| "Am 27. November 2005 haben sich 55,66%, das sind 1,2 Mio. Schweizer, für die Verlängerung des Moratoriums ausgesprochen." |
Anmeldung
| Der Sinn der biologischen Vielfalt und der standortangepassten Züchtung |
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| Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 10:42 Uhr |
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Martin Ott, Meisterlandwirt, einer der Geschäftsführer der Betriebsgemeinschaft Gut Rheinau/CH, Präsident des Forschungsinstituts für Biologischen Landbau – FiBL/CH
Für den biodynamischer Bauer Martin Ott, der einen 140ha großen landwirtschaftlichen Betrieb in der Schweiz bewirtschaftet, war die Konferenz ein Pflichttermin. Vor allem aufgrund seiner Funktionen als Präsident des weltweit führenden Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) in Frick (wo täglich 120 Forscher an Alternativen in der Landwirtschaft forschen), und als Geschäftsführer des Vereins Gen-Au Rheinau, der sich den Schutz des Saatgutes zum Ziel gesetzt hat.
Im Gegensatz zu anderen Tagungen hat diese die positiven Aspekte der ganzen Arbeit stark herausgestrichen. „Ich habe Kraft bekommen, von neuen Ideen gehört und gesehen, wie überall Leute an derselben Arbeit sind. Das motiviert mich weiterzumachen, gibt mir neue Ideen und ich kann neue Netze knüpfen.“ Ott erachtet den Ausbau der ökologischen Züchtung, um eigene und geeignete Sorten für den biologischen Landbau zu entwickeln, als weiteren notwendigen Schritt. Bei dieser Frage gibt er folgende Leitlinie zu bedenken: Wir können eigentlich nur im Kontext mit der Umwelt züchten, d.h. die Pflanze im Züchtungsprozess nicht aus der Umwelt herauszunehmen, sondern sie als einen Teil des Ganzen zu verstehen, und deshalb immer unter Bedingungen züchten, die die Pflanze dann in ihrem Leben vorfindet. „Wenn das verwirklicht wird, könnte man die ganze technische Diskussion, welche Technik wir noch anwenden dürfen und welche nicht, beiseitelassen. Das ist ein neuer Weg.“
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